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Gaufest Staudach

Der Höhepunkt im Trachtenjahr ist für die „Chiemgauviertler“ Amerang das Gaufest, das diesmal in der kleinen Gemeinde Staudach-Egerndach stattfand.

Beim Bieranstich, da  wurden auch schon die ersten Ameranger gesichtet, zeigte der gastgebende Verein Staudach-Hochgern schon fast einen Heimatabend, so viele Auftritte von den Kindern bis zu den Aktiven und den beiden Patenvereinen waren etwas zuviel.

An diesem Abend passte das Wetter noch, doch am Festsamstag begann es schon während der Festversammlung zu Regnen und bei der Totenehrung standen alle im strömenden Regen, besonders die nicht beschirmte Musikkapelle aus Grabenstätt. Es wurde dann zwar etwas leichter, doch beim Zug zum Festzelt wurden wir 30 Meter vor dem Ziel von einem heftigen Gewitterschauer erwischt und wer vorher noch nicht nass war, jetzt bestimmt.

Der Gauheimatabend zeigte wieder die große Fülle trachtlerischem Brauchtums und man muss den kleinen Verein Staudach schon bewundern, welche Anzahl an Mitwirkenden, vor allem Kindern, er auf die Bühne brachte.

Am frühen Sonntagmorgen starrte alles gebannt auf den Himmel oder in den Regenradar, ob das Wetter auch einigermassen trocken bleibt – und das tat es. Zwar musste man während des Gottesdienstes noch ein paar mal bangen, aber das Wetter hielt.

Bemerkenswert die Predigt vom Pfarrer und noch bemerkenswerter die Grundsatzrede unseres Gauvorstandes Miche Huber über die Werte des bayerischen Lebens und Brauchtums.

Nach dem Mittagessen wurde das Wetter immer besser und mit viel Freude startete der Festzug durch den kleinen Ort Staudach-Egerndach. Die Straßen waren von sehr vielen Zuschauern gesäumt und da geht es sich viel leichter, auch wenn einer der ganz jungen Trachtler den Schmerz von der großen Blase erst nach dem Festzug  spürte. Der Ameranger Trachtenverein war mit 107 Trachtlern und Musikanten dabei und belegte den 14. Platz – das passt.

 Beim Chiemgauer Tanzfest war der Ameranger Vereine sehr gut vertreten, dafür beim sehr spannenden Dirndldrahn gar nicht und beim Gaupreisplattln startete nach dem Tod von Vorplattler Andi Ledermüller  nur Georg Westner, der auch diesmal wieder seinen Ehrenplatz holte.

Ja und dann war´s scho wieder vorbei des Gaufest in Staudach und iatz gfrei ma uns auf ´s nächste Jahr in Prien.