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Hoagascht

Zum 16.male lud der Trachtenverein „Chiemgauviertler“ Amerang zu seinem Herbsthoagascht in die Gemeindehalle.  Musikwart Hans Ruhrseitz hatte die Gruppen ausgesucht und eingeladen und Bert Lindauer führte durch das vielfältige Programm. Nach der Auftaktpolka durch die Klexalmusi (Junge Ameranger) begrüßte der stellvertretende Vorstand Georg Löw neben den Musikanten Bürgermeister Gust Voit, Pfarrer Josef Reindl und die Vertreter der Kindergärten Amerang und Evenhausen. Wie jedes Jahr geht der Erlös des Hoagaschts an die verschiedenen Gruppen der Kindergärten.

Die Berger Dirndl aus Bernau stimmten mit „Da Nebe ziagt eina“ auf das herbstliche Wetter ein, während die Ofabankmusi (Franziska und Alexandra) mit der Zirkus-Polka eher das Variete´-Festival vom Oktober meinten. Dafür gingen die Schönauer Sänger „auf Micheli zua“ und die Vereinsmusi (Kurbi, Franziska, Maria, Alexandra und Andreas vom Ameranger Verein) spielten zuerst vom Ich und der Mond und hernach die Zehn-Neger-Polka, ehe man wieder auf einen einfachen Walzer zurückkam. Die Berger Dirndl waren noch nicht ganz zufrieden und forderten „Spuileit, geh rührts enk do“, während die Schönauer Sänger den „oana Summa nia vogessn“ .

Bert Lindauer brachte die Zuhörer mit kurzen Geschichten zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Die Ofabankmusi wartete mit dem Zillertaler Marsch auf und die Klexalmusi wagte es nicht, den Zwiefachen „da wampat Gust“ zu bringen, da dies ja eine Anspielung auf unseren Bürgermeister hätte sein können. Dafür brachten sie den Valentin-Boarischen  und die Schönauer Sänger kamen schon bald zum Ende mit „Fahr ma hoam“, während die Berger Dirndl mit „a ganze weil ham ma jetzt gsunga“ das Ende des Abends einläutete. Bert Lindauer dankte allen Sängern und Musikanten und die Klexalmusi und die Ofabankmusi spielten noch weiter und ließen den Abend ausklingen.

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