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Hoagascht 2010

Zum 17.male lud der Trachtenverein „Chiemgauviertler“ Amerang zu seinem Herbsthoagascht in die Gemeindehalle.  Musikwartin Ingrid Ledermüller und Vorstand Korbinian Hainz hatten die Gruppen ausgesucht und eingeladen und Sepp Furtner führte durch das vielfältige Programm. Nach dem Jagdsignal zum Auftakt durch die Soyener Jagdhornbläser begrüßte Korbinian Hainz die vielen Gäste in der Ameranger Gemeindehalle, besonders die stellvertretenden Bürgermeister Konrad Linner und Werner Fröwis, Pfarrer Josef Reindl und die Vertreter der beiden Kindergärten in Amerang und Evenhausen, für die auch dieses Jahr der Reinerlös gespendet wird.

Die Ameranger Klexal-Musi eröffnete mit dem Weiß-Blau-Marsch und die Ofenbank-Musi antwortete mit einer Polka. Sepp Furtner brachte jagerische Weisheiten, der Eiselfinger Dreigsang sang vom letztn Blaadl und die Albertaicher Dirndl klangen herbstlich mit de Weichselbam-Äpfe.

Erstmalig beim Hoagascht eroberte die Endorfer Zithermusi mit schwungvollen Klängen die große Besucherzahl und nach dem Gemeinschaftslied „heit gibt’s a Rehragout…“ ging es in die Pause. Rehragout gab es zwar keines, dafür aber von der Küchenmannschaft liebevoll gestaltete Brotzeitteller mit Schinken, Käse, Obaztn und dazu neben den anderen Getränken auch Rot- und Weißwein – den Gästen sollte es nicht nur musikalisch gut gehen.

Einen Musikantengruß zum Auftakt der zweiten Hälfte durch die Klexal-Musi, die Eiselfinger Sänger waren ihr Lebdag no nia draurig und die Albertaicher Dirndl „glabn koam Jaga“, wobei man sich nach den Jägerlatein-Geschichten vom Sepp Furtner nicht wunderte.

Die Soyener Jagdhornbläser verschafften sich mit dem Randevouz de chasse und Kein Schöner Land problemlos Gehör, aber auch die etwas „staadere“ Musik  der Ofenbankmusi und der Endorfer Zithermusi zum Schluß kamen bestens an.

Sepp Furtner bedankte sich bei den aufmerksamen Zuhörern und natürlich auch bei den Musikern und überredete sie noch zu einer kompletten Zugaben-Runde.

Gemütlich klang der Abend in der Gemeindehalle aus und einige der fleissigen Trachtler wurden wie immer nach dem Aufräumen Gast bei Franziska und Otto. Bei Kaffee und Kuchen, einem guten Rotwein und Gebäck wurde es für so manchen doch noch spät – oder früh (muß jetzt die Uhr vor oder zurückgestellt werden?), wann es nach Hause ging weiss so keiner ganz genau.

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