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Benefiz-Hoagascht in Amerang

Zum 22. Male hatte der Ameranger Trachtenverein zum traditionellen Hoagascht in die Gemeindehalle eingeladen, dessen Erlös wie immer den Kindergärten in Amerang und Evenhausen zugute kommt.

Vorstand Korbinian Hainz konnte Bürgermeister Gust Voit, Pfarrer Josef Reindl, Diakon Konrad Maier und die Abordnungen der Kindergärten begrüssen, ehe er das Wort an Ansager Sigi Götze aus Marquartstein abgab.

Die Ofabankmusi, diesmal nur zu zweit mit Franziska und Ludwig, eröffnete den Abend mit dem „Österreichischen Landfunk“ , wechselte vom Feldner Alm-Walzer zur Pretsch-Polka und wieder zurück zum Rossgassenwalzer und endete mit dem
Gamsgebirg-Marsch.

Für die ruhigeren Töne war die Weinbeerlmusi  zuständig,  der Max mit Zither, Anita und Renate mit der Gitarre und die Astrid am Bass, begeisterten die vielen Zuhörer mit „Augenblicken“, „in der Ruhe liegt die Kraft“ , Stückln von Tobi Reiser und „beim Moar z Gufidaun“, passend zur jetzigen Zeit.

Auch die Albertaicher Dirndl hatten diesmal Lieder passend zum Herbst und zur etwas staaderen Zeit ausgesucht : „da Nebe ziagt eina“ oder „am Waldbachal“, ein Lied aus dem bayerischen Wald oder „heit hods von unsam Lindenbaam des letzte Blattl
obagwaht“  .

Dafür brachte die Schindawingemusi aus der Feldwies  viel Schwung, beginnend unterm weissblauen Himmel, mit einer südböhmischen Polka bis hin zum Salzburger Marsch.

Zwischendurch leitete Sigi Götze in seiner unnachahmlichen Art durch das Programm, stellte die einzelnen Gruppen vor und brachte die Besucher  immer wieder  mit einem guten Sprücherl oder einer Anekdote zum Lachen.

Die Siegsdorfer Sänger  begannen mit  einem Lied über den Goisara Jaga, wechselten dann aber schnell auf die Frauen „i hob meim Schatz a Miadal kafft“, „s´Dirndl is wunderschön“ und nachdem sie „wida dahoam“ waren  wollten sie noch die Chiemgauer Buam tanzn sehen.

Ein kurzweiliger Abend mit hervorragenden Musikanten und Gesangsgruppen wurde von den Zuschauern mit viel Applaus bedacht und auch wenn das Programm schon zu Ende war, in verschiedenen Besetzungen wurden  weiter Musik gemacht – einfach weil es Spaß machte.

Ja und nachdem die Halle wieder aufgeräumt war und die Stunde Mitternacht schlug, gab es noch was zu feiern. Die Elfriede, unsere Kassierin hatte Geburtstag, einen nicht so alltäglichen, es wurde gerundet. Und wo feiert man nach dem Hoagascht am  besten – beim Kassewalder in der Küche.

Es war zwar etwas eng, einige mussten in den Keller ausweichen, aber alle wurden wieder hervorragend bewirtet und bei Musik und Wein liessen es die Trachtler gemütlich ausklingen.