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GTEV “Chiemgauviertler” Amerang
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Am 16. Januar 1921 gründete  Bahnhofsvorsteher Alois Schuhbeck mit einer Schar Gleichgesinnten den Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Chiemgauviertler“ Amerang. Da kein Protokollbuch aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg vorhanden ist, können wir die Geschichte unseres Vereins nur anhand von Zeitungsberichten, Urkunden und sonstigen Überlieferungen zurückverfolgen.

Durch eine Aufnahmeurkunde ist belegt, daß der Verein nach der Gründung dem Gauverband I beitrat. Wie aus dem Zeitungsarchiv zu lesen ist, war der neu gegründete Verein sehr aktiv. So wird berichtet, das am Ostermontag 1921 im Rechl´schen Gasthaus eine Theateraufführung

stattfand; in den Pausen spielte die örtliche Blaskapelle und es wurden Schuhplattler und Trachtentänze aufgeführt . Diese Veranstaltung diente allein zur Anschaffung einer Standarte.

Gaufest und Fahnenweihe 1932 Chronik

 


Standartenweihe 1922 Chronik

Im nächsten Jahr besuchte man schon Trachtenfeste in Schnaitsee und Obing, dabei brachte man schöne Preise für die “hohe Kunst des Schuhplattelns” mit nach Hause.Schliesslich war es dann auch in Amerang soweit. Am 3. September 1922 fand die Standartenweihe statt. Als Patenverein fungierte der GTEV Griabinga Obing. Durch die Versetzung des Gründungsvorstand Schuhbeck mußte dieser sein Amt aufgeben. Sein Nachfolger wurde Josef Kollmann ,der dieses Amt bis zu seinen Tod 1927 inne hatte. Von 1927 bis 1954 übernahm Engelbert Stellner das Amt des 1. Vorstands.

1931 kam es dann zum Bruch mit dem Gauverband I vermutlich wegen eines Gautrachtenfestes, das Amerang nicht zugesprochen bekam und man schloß sich dem neu gegründeten Chiemgau-Alpenverband an. Bereits am 2. August 1932 konnte der Trachtenverein Amerang das 6. Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbands verbunden mit der Weihe der neu angeschafften Fahne feiern. Als Pate für die neue Fahne stellte sich diesmal der GTEV Griabinga Hohenaschau zur Verfügung. Schon am Vortag fand...